– Wild, Wildnis, wilder, Remmi Demmi - Tag 16
Damit hier nichts umsonst gekauft wurde, haben wir morgens einen AG-Block veranstaltet, wo die Betreuenden nochmal den Rest an eingekauften MAT genutzt haben. Schließlich wurde sich ja im Vorhinein reichlich Gedanken gemacht, was wir im Zeltlager alles so veranstalten wollen und das soll dann ja auch größtenteils so stattfinden.
Nach dem Mittagessen sollte es Wild werden. Nämlich bei 67 vs. Wild. Jede Zeltgemeinschaft hatte einen Survivalexperten zugeordnet. Für diese galt es Patches zu sammeln, damit sie in den Spielrunden vor den Naturkatastrophen geschützt sind. Dafür hatten die Kinder die Möglichkeit an vielen verschiedenen Stationen Aufgaben zu erledigen, die sich alle rund ums Thema Survival drehten. Es ging um Erste-Hilfe, Tarps aufbauen oder Tipps und Tricks zum Überlebenstraining. Natürlich gab es auch vieles mehr. Wenn die Kinder eine Station abgeschlossen haben sind sie ins Maincamp zurückgelaufen und haben diese abgegeben, damit die Patches gesammelt werden konnten. Nach Ablauf der Zeit wurden alle versammelt damit die Survivalexperten zu den einzelnen Challenges begleitet werden konnten. Hier wurde nochmal der prüfende Blick über die Patchsammlung geworfen, um herauszufinden ob die Survivalexperten einen Schutz bekommen oder den Naturgewalten trotzen müssen.
Hey Remmi Demmi. Das wurde dann den ganzen Abend gerufen. Zum Abschluss sollte es mit der letzten Abendshow so richtig doll knallen. Das Zeltlager wurde in zwei Hälften geteilt. In Himmel und Hölle. Wir sind zur Einstimmung über den Zeltlagerplatz gelaufen und haben jedes Zelt zur Show abgeholt und sind dann singend in Richtung Remmi Demmi unterwegs gewesen. Angekommen wurden hier die Gladiatoren in Empfang genommen und von den jeweiligen Teams abgefeiert, dass die Erde gebebt hat. Es war ein einziger Kessel, wie bei einem Fußballderby. Die einzelnen Teams wurden von Zeit zu Zeit immer kreativer, was ihre Fangesänge anging und haben sich die Seele aus dem Hals geschrien. Am Ende sollte das Gute gewinnen und das Team Himmel durfte sich Sieger von Remmi Demmi nennen.
Heiser ging es ab ins Bett und dann sollte auch schon der letzte ganze Zeltlagertag vor der Tür stehen – bis morgen










