– Tag 14
Der Tag begann ruhig und im kleinen Kreis: In der Zeltzeit konnten die Zeltgemeinschaften zusammen mit ihren Betreuenden den Vormittag ganz nach eigenen Vorstellungen gestalten. Ob spielen, reden oder einfach die gemeinsame Zeit genießen – die Zelte nutzten die Gelegenheit, noch enger zusammenzuwachsen.
Am Nachmittag wurde es dann deutlich turbulenter: Beim großen Exekutorium standen diesmal nicht die Kinder im Mittelpunkt, sondern die Betreuenden und Elfen. Die Kleinteams traten in verschiedenen Spielen und Aufgaben an. Gelang ihnen ein Erfolg, durfte ein Betreuender ausgewählt werden, der mit einem Eimer voll Salzwasser, Mehl, Algen oder ähnlichen Überraschungen geduscht wurde. Ein Spektakel, das für lautes Lachen und viel Applaus sorgte – zumindest bei den Teilnehmenden, die das Ganze aus sicherer Entfernung beobachten konnten.
Nach dem Abendessen veränderte sich die Stimmung: Das Lager verwandelte sich in den Düsterwald, wo eine riesige gemeinsame Runde Werwolf gespielt wurde. Doch was zunächst wie ein geselliges Spiel wirkte, entpuppte sich als Übergang in eine geheimnisvolle Nachtaktion. Unerwartet startete eine geheime Nachtwanderung: Von Station zu Station mussten die Kinder ihre „Antidosis“ auffüllen, um sich gegen die schädliche Strahlung zu schützen, die das Lager befallen hatte. Unterwegs lauerten gruselige Gestalten, die die Mutigsten unter den Teilnehmenden ordentlich erschreckten. An jeder Station galt es, düstere Aufgaben für unheimliche Charaktere zu bestehen – Herzklopfen garantiert.
So vereinte dieser Tag gleich mehrere Facetten: Gemeinschaft am Morgen, Action am Nachmittag und einen Schauer über den Rücken in der Nacht. Ein echtes Wechselbad der Gefühle – und genau deshalb so unvergesslich.
