– Tag 10 - Das Handwerk stirbt (nicht) aus
Beim Frühstück konnte man es schon an einigen Engelbert-Strauß-Hosen und Zunftkleidung erkennen- heute war ein richtiger Arbeitstag. Denn „Das Handwerk stirbt (nicht) aus“ war unser Motto des Tages.
Vormittags konnten wir in Gruppen bei „Pfennigfuchser“ an ganz vielen Stationen über Preise feilschen und Deals abschließen, um unsere Firmen möglichst gut aufzubauen. Jede Gruppe hat nämlich ein eigenes Unternehmen gegründet. Es wurde zum Beispiel über die Energiequelle verhandelt, die unser Unternehmen beziehen soll (Atomkraft, Kohlekraft oder Windkraft), verschiedene Baustoffe gekauft, ein Firmensitz und -Gebäude gekauft. Alle Gruppen hatten ein Startkapital von 2 Mio. Euro. Betreuende und Teilnehmende haben sich richtig ins Verhandeln reingesteigert.
Nach einer ordentlichen Mittagspause und dem ein oder anderen Snack vom Kiosk ging es nachmittags so richtig an die Arbeit. Die Teilnehmenden konnten schon am Vormittag beim Jobcenter einen Handwerks-Workshop oder ein Berufsfeld wählen, mit dem sie sich dann den Nachmittag über beschäftigt haben. Dabei waren zum Beispiel die Möbeltischlerei, Uhrmacherei, Stricken/Handarbeiten, Kfz-Werkstatt, Bäckerei und und und. Das war ein richtig gutes Gefühl, so viel selbst herzustellen und am Ende ein fertiges Produkt in den Händen zu halten. Wir lieben das Handwerk!
Nach getaner Arbeit und Stärkung beim Abendbrot musste der Feierabend gebührlich gefeiert werden! Die Großraumdisko in der Sege eröffnete auf zwei Floors plus einem Secret Rave und es wurde ordentlich abgezappelt. Auf dem oberen Floor wurde Zeltlagertanz nach Zeltlagertanz gespielt. Krass, wie viele Tänze manche einfach auswendig können! Der Mainfloor wurde bedient von dem mittlerweile allbekannten DJ Hygge b2b Daniel und die Menge tobte. Draußen wurden fleißig Loveletters geschrieben und Cocktails von der Bar geschlürft. Verdienter Feierabend! Wir fallen alle platt ins Bett und flitzen vielleicht nur noch ein bisschen heute.
Gute Nacht!








